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Die 5 größten Missverständnisse über Makler – direkt aus unserem Alltag

Aktualisiert: vor 5 Tagen

Stand: Januar 2026. Lesezeit: ca. 6 Minuten.


Die 5 größten Missverständnisse über Makler – direkt aus unserem Alltag

Es gibt Sätze, die hören wir so oft, dass wir sie fast schon wie einen Refrain mitsummen könnten. Und ganz ehrlich: Viele davon klingen erst mal logisch – bis man einmal erlebt hat, was im Hintergrund wirklich passiert.

Wir nehmen dich heute mit in unseren Alltag und räumen mit fünf klassischen Missverständnissen auf. Mit kleinen, echten Geschichten aus der Praxis – und mit dem Blick darauf, warum die „Argumente gegen einen Makler“ in der Realität häufig ins Leere laufen.


Missverständnis 1:

„Makler machen doch nur die Tür auf.“

Die Kurzversion: Nein. Die Tür ist der kleinste Teil.

Aus unserem Alltag: Besichtigung Nummer 1: Interessent A ist freundlich, stellt zwei Fragen und sagt: „Wir melden uns.“Besichtigung Nummer 2: Interessent B kommt mit Handwerker-Freund, kritzelt Notizen und murmelt: „Da ist viel zu machen.“Besichtigung Nummer 3: Interessent C will direkt „20.000 € runter“, weil die Fenster alt sind.

Was nach „Tür auf – Tür zu“ aussieht, ist in Wahrheit ein inszenierter


Verkaufsprozess:

  • Welche Interessenten sind wirklich finanzstark?

  • Wer spielt nur Poker?

  • Welche Einwände sind berechtigt – und welche sind Taktik?

  • Wie werden Schwächen der Immobilie erklärt, ohne den Preis zu zerlegen?

  • Wie entsteht Wettbewerb statt „na ja, ich überleg’s mir“?


Warum das ohne Makler oft kippt: Privatverkäufer geraten in Besichtigungen schnell in die Rolle des Rechtfertigers: „Ja, das mit dem Dach…“ – und zack, wird aus einem Einwand ein Preisabschlag. Wir steuern das professionell: Einwände aufnehmen, einordnen, lösungsorientiert drehen – ohne den Wert zu verschenken.


Missverständnis 2:

„Ich bekomme mehr Geld ohne Makler.“

Die Kurzversion: Oft bleibt am Ende weniger übrig – oder es dauert deutlich länger.

Aus unserem Alltag: Ein Eigentümer sagt: „Ich probiere es erst mal privat. Spart ja Provision.“Vier Wochen später: „Wir bekommen nur Lowball-Angebote. Und ständig kommen Leute, die gar nicht finanziert sind.“

Das passiert häufiger als man denkt. Denn ohne professionellen Prozess entstehen zwei typische Probleme:


  1. Zu hoher Startpreis → monatelang online → Makel-Effekt.„Warum ist das noch drin?“ Dann wird verhandelt, weil es lange drin ist – nicht, weil es sachlich nötig wäre.

  2. Zu niedriger Preis → zu schnell weg → Geld liegen lassen.Das merkt man leider meist erst, wenn Nachbarn sagen: „Krass, das hätte locker mehr gebracht.“


Was wir anders machen:Wir arbeiten mit Marktkenntnis, Daten, Positionierung und Verhandlung. Unser Ziel ist nicht „verkauft“, sondern bestmöglich verkauft – und zwar so, dass du am Ende nicht das Gefühl hast, du hättest Geld verschenkt oder dich über Wochen zermürben lassen.


Missverständnis 3:

„Fotos kann ich mit dem Handy selbst machen.“

Die Kurzversion: Klar – aber dann verkauft man oft auch „wie mit dem Handy“.

Aus unserem Alltag: Wir sehen immer wieder Inserate: schiefe Linien, dunkle Räume, Wäscheständer im Bild, die Küche wirkt klein, das Wohnzimmer gedrückt. Und dann die Aussage: „Die Immobilie ist viel schöner in echt.“

Ja – aber online entscheidet sich, wer überhaupt zur Besichtigung kommt. Fotos sind nicht Deko. Sie sind Filter und Verkaufsargument.


Warum professionelle Aufbereitung Geld wert ist:

  • Mehr qualifizierte Anfragen (nicht nur „Was letzte Preis?“)

  • Bessere Wahrnehmung der Raumgrößen

  • Höhere Vergleichbarkeit mit anderen Objekten

  • Weniger Angriffsfläche in der Verhandlung


Und hier kommt unser Vorteil: Wir sind nicht nur Makler. Wir denken Immobilien auch architektonisch.Heißt: Wir sehen Potenziale, erklären sie verständlich – und bereiten sie so auf, dass Menschen nicht nur Wände sehen, sondern Möglichkeiten.


Missverständnis 4:

„Den Papierkram kann ich doch selbst.“

Die Kurzversion: Kann man – bis es kritisch wird.

Aus unserem Alltag:Ein Käufer ist bereit, aber will noch eine Rückfrage zu Baulasten.Die Bank möchte noch einen Nachweis.Der Notar braucht noch eine Klärung.Und plötzlich hängt alles an einem Detail, das „eigentlich kein Problem“ sein sollte.

Privat wirkt das schnell wie: „Warum stellen die sich so an?“In Wahrheit ist das der Moment, in dem Deals platzen oder teuer werden.


Was wir übernehmen:

  • Unterlagen strukturiert zusammenstellen

  • Rückfragen sauber beantworten (ohne Interpretationschaos)

  • Käuferqualifizierung (Finanzierung wirklich belastbar?)

  • Prozessführung bis zum Notar – und darüber hinaus


Das spart nicht nur Nerven, sondern verhindert vor allem den Klassiker: „Der Käufer springt kurz vor Schluss ab.“


Missverständnis 5:

„Makler sind teuer – das lohnt sich nicht.“

Die Kurzversion: Teuer ist nicht die Provision. Teuer ist ein schlechter Verkauf.


Aus unserem Alltag:Wir übernehmen Objekte, die privat „schon mal online waren“.Meist ist dann schon Folgendes passiert:

  • falsche Preispositionierung

  • unklare Kommunikation

  • schlechte Präsentation

  • zu viele unqualifizierte Besichtigungen

  • Preisnachlässe aus Unsicherheit

Und dann wird’s wirklich teuer – weil der Markt „merkt“, dass es hakt.


Warum Immowerkstatt den Preis wert ist:

  • Expertise: Markt, Zielgruppe, Einwandbehandlung, Abschlusslogik

  • Verhandlungsgeschick: Preis ist keine Zahl – Preis ist Psychologie + Strategie

  • Breite Aufstellung: Makler und Architekt – wir verkaufen nicht nur Zustand, wir verkaufen Potenzial

  • Professionelle Aufbereitung: Exposé, Storytelling, Fotos, Struktur, Unterlagen, Prozess

Kurz: Wir sind nicht „Türöffner“. Wir sind Wertentwickler und Deal-Finisher.


Fazit: Die meisten Makler-Argumente klingen gut – bis man einmal verkauft


Wenn du privat verkaufen willst: Respekt. Das ist Arbeit. Wenn du bestmöglich verkaufen willst – mit klarer Strategie, sauberem Prozess, professioneller Aufbereitung und starker Verhandlung – dann ist ein guter Makler kein Kostenpunkt. Er ist ein Hebel.


Scheidung in Berlin von Familie Walther, Beratung bei Immowerk zur Schätzung des immobilienwertes da es keinen Ehevertrag gibt
Mehr als nur „Tür auf“: Ein erfolgreicher Immobilienverkauf beginnt mit professioneller Präsentation, klarer Strategie und starker Verhandlung – genau dafür sind wir da.

FAQ

1) Lohnt sich ein Makler wirklich finanziell? Oft ja – weil bessere Preisstrategie, stärkere Verhandlung und qualifizierte Käufer am Ende häufig mehr bringen als die „gesparte Provision“.

2) Was macht ein Makler konkret – außer Besichtigungen? Preispositionierung, Vermarktungsstrategie, Unterlagenmanagement, Käuferqualifizierung, Einwandbehandlung, Verhandlung, Prozessführung bis Notar.

3) Warum sind professionelle Fotos so wichtig? Weil online entschieden wird, ob jemand überhaupt kommt – und ob die Immobilie wertig wirkt oder „verhandelbar“.

4) Wie verhindert ihr „Was-letzte-Preis“-Anfragen? Durch klare Positionierung, hochwertige Präsentation, gezielte Ansprache und konsequente Vorqualifizierung.

5) Was bringt euch der Architektur-Hintergrund im Verkauf? Wir erkennen Potenziale, erklären Umbau-/Grundrissmöglichkeiten verständlich und verkaufen nicht nur Zustand, sondern Perspektive.

6) Kann ich nicht einfach privat verkaufen und später einen Makler nehmen? Kannst du – aber „vorbelastete“ Inserate sind oft schwerer zu drehen. Besser gleich sauber starten: Preis, Präsentation, Prozess.

7) Wie läuft die Zusammenarbeit mit Immowerkstatt ab? Analyse & Preisstrategie → Unterlagen & Aufbereitung → Vermarktung → Besichtigungen & Verhandlung → Notarprozess & Übergabe.

8) Was ist der häufigste Fehler beim Privatverkauf? Falsche Preispositionierung (zu hoch oder zu niedrig) – und fehlende Käuferqualifizierung/Verhandlungssicherheit.

9) Wann ist der beste Zeitpunkt, einen Makler einzuschalten? Bevor das Objekt online „verheizt“ wird. Der erste Eindruck entscheidet – und der ist später schwer zu reparieren.

10) Was kostet mich ein schlechter Verkauf? Meist mehr als Provision: Preisabschläge, lange Vermarktungszeit, Stress, Risiko von Käuferabsprüngen, rechtliche Stolpersteine.



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